Schlagwort-Archive: verschiedenes

Memorandum der Theologen

Ich habe eben das Memorandum von mittlerweile über 250 katholischen Theologieprofessorinnen und -professoren über die Seite kirche2011.de durch meine Unterschrift unterstützt. Das tun auch viele Pfarrer und Diakone der Freiburger Erzdiözese, darunter auch Pfarrer Eisler aus Ihringen-Wasenweiler, der Freiburger Dompfarrer und Dekan Claudius Stoffel und auffallend viele Pfarrer im Ruhestand.

Mit geht es mit meiner Unterstützung gar nicht so sehr um das Zölibat oder Frauen im Priesteramt sondern eher um einen notwendigen Aufbruch mit einer besseren und verantwortlicheren Beteiligung der Laien, die angesichts des dramatischen Priestermangels einfach mehr Kompetenzen bekommen müssen. Gerade auch zum Wohle der Priester.

Ich empfehle die Lektüre des Memorandums. Es wird mir in vielen Artikeln zu sehr auf die üblichen Reizthemen verkürzt. Die sind wichtig, ja. Aber es geht schon tiefer, was die Gelehrten da vorschlagen und da kann ich vielem direkt folgen. Ganz besonders gefällt mir allerdings der Dialog und die Diskussion, die nun eingesetzt hat und die auf einem guten Niveau stattfindet und vor allem eben nicht hinter verschlossen Türen in einem entlegenen Kloster. Zum Beispiel durch die Gegenpetition „Pro Ecclesia“. Ich habe mir auch diesen Text im Wortlaut durchgelesen und er überzeugt mich nicht. Es wird dort zu sehr einfach gefordert, alles zu belassen wie es ist, ohne das wirkliche Begründungen gegeben werden. Da ist das Memorandum der Profs schon klarer und näher an der Wirklichkeit.

Ach, dass ich das noch erleben darf: Eine engagierte und öffentliche Diskussion in der alten katholischen Kirche über die eigene Zukunft. Schön.

Geschenkideen: Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah

Geschenke müssen her, die Zeit rennt davon und Weihnachten kommt schon wieder so überraschend, wie ein Schneesturm im August. Auto kann ausbleiben und das Internet darf trotz demnächst atemberaubender Geschwindigkeit gerne mal ruhen (mit einer kleinen Ausnahme). Es gibt auch im Dorf genug Adressen und Geschenkideen. Ich versuche das mal und wenn ich was vergessen habe, dann darf man mich gerne erinnern.

Ehrenvoll verteile ich alles auf einzelne Seiten, damit alles und jedes gebührend dargestellt wird (und ich meine Klickzahlen ein bisschen hochtreiben kann – allgemein anerkannter Trick). Klickt euch durch – vielleicht ist ja was für euch dabei!

Auf gehts: Wir schicken Lian nach Island

… aber nicht, weil wir unsere Holländerin los haben wollten – nein, nein – sondern, weil sie selbst immer gerne dahin reist. Und deshalb helfen wir jetzt mal ein bisschen und voten bis uns die Finger abfallen. Denn Lian ist eine begnadete Fotografin und nimmt derzeit an einem Fotowettbewerb der Iceland Air teil. Dort darf man Islandbilder einreichen und wer die meisten Stimmen bekommt, der kriegt zwei Flugtickets nach Island. Und wenn die Lian die gewinnt, dann bringt sie mir einen Schnaps mit. Lian war etwas spät dran, aber mit Aufholjagden kennen wir uns doch aus. Die vier Bilder haben wir mal rausgesucht und dort klicken jetzt bis Ende September alle mal brav täglich drauf und dann auf die 10, wie 10 Punkte und dann klappt das schon.

+-+-+-+-+-+

Update 14.9.2010 – 20.41h: Alle vier Bilder in den Top 15! Es geht Richtung 1500 Stimmen pro Bild. Da geht noch was! Weiterklicken. Jeden Tag wieder aufs Neue.

Update 13.9.2010 – 21.57h: Was soll ich sagen – es wirkt. Derzeit sind zwei Bilder unter den Top 15. Morgen gleich weiterklicken. Hoffentlich fallen wir nicht auf …

+-+-+-+-+-+

Lian Siekmans Islandbild 1

Lian Siekmans Islandbild 2

Lian Siekmans Islandbild 3

Lian Siekmans Islandbild 4
Alle Bilder: (c) Lian Siekman

Wer mehr über Lians Fotografie wissen will und über ihre Grafikkunst, der klicke hier.

>> www.liansiekman.com

Screenshot liansiekman.com

Mein Lieber, da sehe ich jetzt mit meinen Dilletantenknipsereien aber ganz alt aus. Egal.

Stärke

Ich möchte Respekt zollen, auch wenn es nichts mit dem Dorfblog zu tun hat. Wahre Größe ist aber nicht an Orte gebunden und diese Reaktion auf den Selbstmord ihres Mannes ist übermenschlich und heldenhaft. Vielleicht hilft es uns allen wieder ein bisschen mehr eine schwer zu verstehende Krankheit besser zu verstehen und vielleicht schärft es unsere Aufmerksamkeit. Und wenn es nicht funktioniert, dann muss das nicht unsere Schuld sein. Manchmal ist es einfach auch überhaupt keine Frage von Schuld.

>> Teresa Enke zum Selbstmord ihres Mannes.