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"65 Jahre Fußball am Tuniberg" die GALA des ASV Merdingen – Festhalle Merdingen – Samstag, 08. November 2014

Der ASV Merdingen lädt ein und feiert 65 Jahre Fußball am Tuniberg.

65 Jahre Fußball bedeuten natürlich auch 65 Jahre Bewegung, Spiel und Sport in Merdingen – und beim ASV dreht sich natürlich alles um das runde Leder (naja, heute kein Leder mehr), das vermeintlich ganz einfach in das Eckige muss …

Eine Alte-Herren-Mannschaft, 2 Aktivmannschaften sowie 10 Junioren/innen-Mannschaften in Spielgemeinschaft.

Über 400 Vereinsmitglieder … Junioren und Juniorinnen, Aktive und Passive, Trainer und Betreuer, Unterstützer und Sponsoren, Großeltern und Eltern, Freunde und Geschwister …

ASV Gala 65 Jahre Fußball am Tuniberg

Ab 18:30 Uhr werden die geladenen Gäste bei einem Sektempfang offiziell begrüßt. Darauf folgt das festliche Gala-Dinner mit einem unterhaltsamen Rahmenprogramm. Hierbei werden auch die Ehrungen für Jubiläen, besondere Anlässe etc. durchgeführt.

Ab 22:00 Uhr begrüßt der ASV Merdingen alle Merdinger Bürger und Bürgerinnen, zusammen mit uns und DJ Heitz zu feiern.

Der ASV Merdingen freut sich auf seine Gäste, Sie sind herzlich willkommen …

Samstag, 8. November 2014 in der Festhalle Merdingen

TOP SECRET: Luftfahrtbundesamt testet Landebahn in Merdingen

Still und heimlich hat das Luftfahrtbundesamt seine Pläne zum Bau einer Landebahn für „Luftschiffe und Luftschiffähnliche Flugobjekte“ in Angriff genommen.

Da die Vergabe der gewerblichen Grundstücke im neuen Gewerbegebiet nur schleppend voran geht, wird nun wohl eine Nutzungsänderung der Gewerbegrundstücke in Betracht gezogen.
Am vergangenen Wochenende wurden bereits die ersten Belastungstests duchgeführt. Auf den untenstehenden Bildern sehen sie exklusive Aufnahmen der Tests vom Wochenende.

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Die B31 West spaltet die Region

Die Entscheidung des Regierungspräsidiums Freiburgs pro Nordvariante spaltet wohl nicht nur die jeweils betroffenen Gemeinden, sondern auch einzelne Gemeinden in sich.

In Ihringen und Wasenweiler mehren sich nach der Entscheidung pro Nordvariante mittlerweile differenziertere Stimmen.
Auf der einen Seite die Menschen, die an der jetzigen Durchgangsstraße in Wasenweiler und Ihringen wohnen. Es kann wohl jeder verstehen, dass die aktuellen und die prognostizierten Verkehrslärmemissionen für diese Leute nicht hinnehmbar sind.
Auf der anderen Seite stehen die Bürger, die durch den Bau der Nordvariante einen Teil der Verkehrsbelastung auf sich nehmen müssten, die bisher der Ortskern tragen musste.

Bisher konnten diese beiden Lager gut unter einen Hut gebracht werden. Dafür hat auch der Ihringer Bürgermeister gesorgt, indem er die „Ihringer Lösung“, nämlich die Südvariante propagiert hat.
Martin Obert geht jetzt in die nächste Runde. Er regt in Ihringen und Wasenweiler die Gründung einer Bürgerinitiative gegen die bestehende B31-Planung an.

Ich kann die Ängste und Bedenken in Ihringen und Wasenweiler und auch in Bötzingen und Gottenheim gut verstehen. Nicht verstehen kann ich jedoch das Beharren auf der Südvariante und immer wiederkehrende, schwer nachvollziehbare „Argumente“.

Es handelt sich bei dem Straßenbauprojekt B31 West 2. Bauabschnitt ausdrücklich um eine Entlastungsstraße für Ihringen/Wasenweiler, nicht aber um eine Entlastungsstraße für Merdingen.
Der Abstand der Nordvariante zu Wohngebieten in Ihringen wäre nur unwesentlich geringer als der Abstand einer Südvariante zu Wohngebieten in Merdingen. Dazu käme noch der vorherrschende Westwind. Die Lärmemissionen sind somit östlich der Trassenführung vorherrschend.

Und, gibt es nicht auch einen moralischen Anspruch? Eine Gemeinde die eine Entlastung will, sollte nicht die Belastung auf eine andere Gemeinde abwälzen.

Die Südvariante würde durch die 800m längere Streckenführung im Vergleich zur Nordvariante zu einer Mehrbelastung an CO2-Ausstoß in einer Größenordnung von ca. 1.400 Tonnen jährlich führen. Das bekämen alle ab, ob westlich oder östlich der B31.
Das RP Freiburg hat mehrfach darauf hingewiesen, dass längere Umfahrungen schlechter angenommen werden. Den Preis hierfür würden somit wieder die Anwohner der Ortsdurchgangsstraßen zahlen – und natürlich Merdingen.

Die Argumente von Alois Lai (Ortsvorsteher von Wasenweiler) kann man teilweise nachvollziehen. Das RP ist um den Ponyhof bei Gottenheim von der geplanten Streckenführung abgewichen, keine Änderungen erfolgten jedoch im Bereich von Wasenweiler. Dort besteht Handlungsbedarf, zumal der „Präzedenzfall“ Ponyhof hierbei auch Tor und Tür öffnet. Die Trasse der Nordvariante lässt da auch noch Platz für Optimierungen.

Hier möchte ich an die Worte von Gernot Erler erinnern:
„Man darf nicht jahrelang verlangen, dass Gutachten erstellt werden, um die Vor- und Nachteile der Nord- und Südvariante abzuwägen. Und dann, wenn die Gutachten vorliegen, sagen, die Ergebnisse sind falsch und man will wieder alles ganz anders machen“

An dieser Stelle einen Gruß an die 10 Bürger der Ihringer Bürgerinitiative, die in der BZ behaupten, dass…
„…eine Neuprüfung der Südvariante auf jeden Fall noch einmal nötig sei, da sie sowohl die Belange der Bürger von Wasenweiler und Ihringen berücksichtigen und so weit wir das ersehen können, andere Gemeinden in keinster Weise belasten würde.“

Da kann man wieder feststellen, dass man aus Ihringen nicht nach Merdingen sehen kann, da ja der Schachenwald dazwischen liegt.

Wird sich Merdingen jetzt immer noch als „Verhinderer“ der B31 West in der hiesigen Presse wieder finden?
Es wäre schön, wenn in Zukunft zum Thema B31 West aus den Nachbargemeinden ein differenzierter und möglichst objektiver Blick auf Merdingen gerichtet wird.

Eine Frage wurde jedoch schon lange nicht mehr gestellt:
Braucht es denn überhaupt eine B31 West neu, zumal es ja ein eine B31 alt gibt, die über genügend Ausbaupotenzial verfügt?

Aber vielleicht ist ja alles wirklich ein „Trojanisches Pferd“

Was für eine Kriegslist.