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Orgelkonzert in der Barock-Kirche St.Remigius

Sonntag, den 26.10.2014
Beginn: 17 Uhr
Eintritt frei – Spenden erbeten

Es musizieren die Organisten Max Deisenroth und Max Hoferer. Wir hören Werke von Bach, Mendelssohn-Bartholdy, Vierne u.a.

Programm:

Max Deisenroth
D. Buxtehude (~1637 – 1707)
Präludium in D-Dur BuxWV 139
F. Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)
Aus der Orgelsonate Nr. 6 über „Vater unser im Himmelreich“
Choral – Andante sostenuto – Allegro molto

Max Hoferer
J.S. Bach (1685-1750)
„O Mensch, bewein dein Sünde groß“, BWV 622
L. Vierne (1870-1937)
aus: Pieces de fantaisie: „Carillon de Westminster“

Max Deisenroth
J.S. Bach (1685 – 1750)
„Jesus bleibet meine Freude“, BWV 147, Bearb.
L. Boëllmann (1862 – 1897)
Suite Gothique op. 25
Introduction Choral | Menuet gothique | Prière à Notre Dame | Toccata

Max Hoferer
O. Lindberg (1887-1955)
Gammal fäbodpsalm från Dalarna
M. Reger (1873-1916)
Introduktion und Passacaglia d-moll

Die Künstler:

Max Deisenroth (*1990), Organist und Chorleiter seit 2013 in Merdingen. Max Hoferer (*1994), Organist in Ohlsbach und seit 2013 Chorleiter in Niederrimsingen. Beide studieren seit 2012 Kirchen- und Schulmusik an der Musikhochschule Freiburg.

Anne Grießer: Tatort Waltershofen

Anne Grießer: Die tote Spur (Buch-Cover)Das Merdinger Kunstforum lädt ein zu einer Autorenlesung im Haus am Stockbrunnen.

Anne Grießer, aufgewachsen im Odenwald, studierte Ethnologie, Volkskunde und Germanistik, bevor sie auf die schiefe Bahn geriet. Nach einigen Ausflügen ins seriöse Berufsleben schwingt sie heute in Freiburg als Autorin (Kurzgeschichte, Roman, Hörspiel, Theater), Herausgeberin und Krimi-Entertainerin die Feder und so manches blutige Theaterrequisit.

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Fidelius Waldvogel beim Musikverein in der Zehntscheuer

Martin Wangler, alias Fidelius Waldvogel war in der Zehntscheuer und hat den Laden mit einem beinahe dreistündigen Programm zum Dampfen gebracht. Dabei stellt man sich unter einem „Heimatabend“ ja eigentlich etwas eher gemächlich, gemütliches vor.

Gemütlich ist aber gar nix für den armen Wälder, der in der fernen Welt unter Heimweh-Attacken leidet. Womit bekämpft man die? Mit Speck. Schwarzwälder Speck. Nicht zu verwechseln mit den billigen Kopien, die man in Italien oder Spanien für teuer Geld verkauft. Die wirken nicht.

Mit manchmal aberwitzigem Tempo führte uns Fidelio durch die verschrobene Seele des Schwarzwälders und wechselte zwischen Textbeiträgen, Akkordeon, Gitarre und Brummtopf wild hin und her. Längen gabe es praktisch keine. Dafür aber schräge Höhepunkte: Das gemeinsame Singen von „O Tannenbaum“ mitten im Juni, die Vorzüge der Hausschlachtung und die Erotik eines modernen Schleppers mit Joystick und Display sind nur einige Beispiele. Auch wenn letztere dann in der Disko eher abröchelt und zum Bauernalarm führt.

Fazit: Wer ein Plakat von Fidelius entdeckt … hingehen! Unbedingt! Besten Dank, lieber Musikverein, dass ihr den schrägen Vogel ins Dorf gebracht habt.

Fidelius Waldvogel beim Merdinger Musikverein

Fidelius Waldvogel beim Merdinger Musikverein

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Musiker-Hock mit Heimat-Kabarett

Nächstes Wochenende ist der viertägige (!) Dorf-Hock des Musikvereins. Die Details:

Programm Dorfhock 2014

Höhepunkt am Samstag: Der Auftritt des Schauspielers Martin Wangler alias Fidelius Waldvogel mit seinem Heimatabend „Breitnau calling“. Darum geht’s:

Martin Wangler als Fidelius WaldvogelEin junger Mann zieht aus den ruhigen dunklen Wäldern des Schwarzwaldes hinaus in die bunte, weite Welt. Bald muss er erkennen, dass er für die Stadt nicht geboren ist und bekommt furchtbares Heimweh. In seinen vier Wänden baut der junge Mann sich seine Heimatidylle auf. Er versucht seine Heimat zu rekonstruieren, mit Fichtennadelduft aus der Spraydose, ewig grünen Weihnachtsbäumen, einheimischen Spezialitäten. Allein, die erhoffte Linderung bleibt aus … mehr dazu auf martin-wangler.de

Bildquelle: martin-wangler.de

Ungehörtes beim Kunstforum

Das Merdinger Kunstforum lädt am Freitag, dem 14. 3. 14 um 20 Uhr zu seiner zweiten Lesung in der Reihe „Debut im Haus am Stockbrunnen“ ein. Wieder stehen „ungehörte“ Texte auf dem Programm, also von Autoren, die noch gar nichts oder wenig veröffentlicht haben. Diesmal kommen die Autorinnen und Autoren aus Merdingen selbst: Charlotte Schaefer, 26, liest aus ihren zwei Fantasy-Romanen, Diana Weber, 39, aus ihren Tier- und Kindergeschichten, und „Dorfbarde“ Mike Schaefer, 56, stellt Kurzprosa und Lyrik vor.

Buchcover LeonideCharlotte Schaefer, M. A., 26, wuchs in Singen und Merdingen auf und begann schon nach dem Abitur mit ihrem ersten Roman „Cedars Hollow„. Sie studierte in Freiburg Germanistik und Skandinavistik mit Schwerpunkt Mittelalter- und Renaissance-Studien. Schon immer ein Fan von Märchen und Schauergeschichten, ließ sie in ihrem Erstling ein Mädchen mit dämonischen Spukgestalten in Kontakt treten und brachte dieses Debüt bei einem Special-Interest-Verlag unter. Ihr zweiter Roman, „Léonide“ kleidet Themen und Motive rund um den Maler Vincent van Gogh in eine fiktive Handlung unter südfranzösischer Sonne. Charlotte Schaefer schreibt nicht nur, sondern zeichnet und musiziert auch. In Kürze beginnt sie eine Tätigkeit als wissenschaftliche Assistentin. Sie lebt derzeit in Gundelfingen.

Bildquelle Buchcover: Sieben-Verlag

Diana Weber, 39, wuchs in Merdingen auf und studierte Tiermedizin in München. Sie war schon als Kind Vegetarierin und engagierte sich früh im Tierschutz, in den letzten Jahren im Vorstand eines lokalen Tierschutzvereins. Vielseitig begabt, malt sie, zeichnet, schreibt Kinder- und Tiergeschichten und musiziert. Sie arbeitet freiberuflich als Verhaltenstherapeutin für Kleintiere, als Tier- und Museumspädagogin unter anderem für das Naturmuseum Freiburg, als Journalistin sowie in ihrem „tierischen Atelier“ als Malerin und Zeichnerin. Sie lebt seit 2002 wieder in Merdingen.

Michael Schaefer, 56, wuchs in Merdingen auf und absolvierte in Freiburg ein Lehramtsstudium in den Fächern Anglistik und Germanistik. Er arbeitete als Lehrer, danach zwölf Jahre in Singen und Freiburg als Journalist und studierte autodidaktisch Musik. 2002 machte er sich als Musiker und Textarbeiter selbstständig. Er unterrichtet Musik, tritt solo oder mit der Band SONGRIDERS auf, übersetzt, schreibt und komponiert. Er betreibt einen eigenen Weblog und brachte 2010 die CD „forever young“ heraus. Mike Schaefer lebt mit seiner Familie in Merdingen.

Orgel und Trompete – Kirchenkonzert der Spitzenklasse

Was für ein wunderbares Konzert! Prof. Alexander Fiseisky und Michael Ohnimus haben den Merdinger Barock zum Klingen gebracht und mit Werken von Purcell, Bach, Leopold Mozart, Mendelson Bartholdy, Hovhaness, Franck und Mouret leuchten lassen. Die Besucher in der vollbesetzen Kirche dankten es den Musikern mit anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen.

Mir fehlt leider die Qualifikation für eine kompetente Rezession. Ich freue mich aber sehr, dass Mike Schaefer seine Eindrücke ganz frisch unmittelbar nach dem Konzert niedergeschrieben hat. Herausgekommen ist eine sehr intensive und authentische Schilderung, die ich hier teilen möchte:

„Trompetenmelodie“. Typisch Engländer: Understatement. Triumphaler Festeinzug in blitzenden Fanfaren! Dann Bach. Wiesen, Weiden, Choräle. Aber aua! Diese harten Kirchenbänke! Du wolltest ein Kissen mitbringen, hast es vergessen. Ah, das Gloria. Wie schön! Und man weiß nicht von wem! Sie variieren. Sehr gut. Die langen Schlussakkorde! My mind to me a kingdom is. Es wirkt. Jetzt wieder Bach. Vor mir die Madonna mit dem Kinde. Wie schön sie mit ihm spricht, ihm ins Ohr flüstert … weiter bei Mike.

Orgel & Trompete St. Remigius Merdingen 2014

Orgel & Trompete St. Remigius Merdingen 2014