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Morgen im Gemeinderat

… gibt es eine ganze Reihe wichtiger Themen.

Es geht um das lang erwartete und bestimmt auch befürchtete Verkehrskonzept, das das mitunter gruseligen Parken mancher Verkehrsteilnehmer in geregeltere Bahnen lenken soll.

Dann wird noch die LED-Umrüstung der Lampen im historischen Ortskern auf den Weg gebracht und die Wohnraumkonzeption für die Unterbringung von bis zu fünfzig Flüchtlingen beschlossen.

Bei der Sommerferienkonzeption sind kleinere Anpassungen nötig und wir hören die Zahlen zur Jahresrechnung 2016.

Alle Details samt der dazugehörigen Unterlagen gibt es bei der Gemeinde.

Digitalisierung und der ländliche Raum

Vor einigen Tagen hatte ich eine Diskussion zu selbstfahrenden Fahrzeugen. Ein Freund sieht darin die Kapitulation vor der Maschine und beklagt den Verlust der Freiheit, ich kann es kaum erwarten, bis ich mich von so einem Ding durch die Landschaft kutschieren lassen kann. Autofahren macht mir eigentlich nur dann wirklich Spaß, wenn ich in den Urlaub fahre. Ein weiterer Freund sah es ähnlich wie ich und brachte noch die dadurch verbesserte Mobilität im Alter ins Spiel.

Gestern oder vorgestern dann habe ich mich mal wieder mit dem ÖPNV beschäftigt. Der ist bei uns in Merdingen nicht ganz schlecht aber weit davon entfernt gut zu sein. Mein Hauptkritikpunkt: Man kommt selbst am gar noch nicht mal so späten Abend einfach nicht mehr zurück ins Dorf. Der letzte Bus aus Freiburg kommt um neun an. Unbrauchbar für mich. Insgesamt sind Verbesserungen im ÖPNV einfach nicht erreichbar, es ist das für mich frustrierendste Thema der Kommunalpolitik.

Warum eigentlich habe ich diese beiden Geschichten nicht übereinander gebracht? Es liegt doch eigentlich auf der Hand. Frank Stauss hat mich mit seinem Beitrag drauf stoßen müssen! Er schreibt:

Man kann das jetzt so sehen: OH MEIN GOTT – ALLE BUSFAHRER VERLIEREN IHRE ARBEIT UND ALIENS ÜBERWINTERN AUSGERECHNET GERADE JETZT IN WEST VIRGINIA. Oder man kann es als eine große, unverhoffte Chance für die Mobilität im ländlichen Raum und in einer alternden Gesellschaft sehen.

Ist das nicht ein tolles Beispiel dafür, dass uns gerade im ländlichen Raum die Digitalisierung auch helfen kann? Genau in der Fläche hat der Bus seine Stärken. Das kann man mit der Schiene nicht erschließen und wenn man das hier oder da tut, dann ist es sehr, sehr teuer und dauert sehr, sehr lange. Siehe Breisgau-S-Bahn. Selbstfahrende Busse können günstig und flexibel eingesetzt werden und die Mobilität in der Fläche entscheidend verbessern.

Daran sollten wir arbeiten.

Gibt es Meinungen dazu?

Bundestagswahl 2017

Die Bundestagswahl steht vor der Tür, ein paar Plakate hängen schon und die Gemeinde hat bereits die Wahlbenachrichtigungen zugestellt. Ich stelle hier heute die wichtigsten Kandidaten und ihre Webaktivitäten vor. Merdingen zählt zusammen mit ein paar Umlandgemeinden und der Stadt Freiburg zum Wahlkreis 281 und das sind die Kandidatin und die Kandidaten – ja, es ist nur eine Frau dabei:

CDU
Matern von Marshall, MdB
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SPD
Julien Bender
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Grüne
Kerstin Andreae, MdB
WebseiteFacebookTwitter

Linke
Tobias Pflügler
Webseite

FDP
Dr. Adrian Hurrle
WebseiteFacebookTwitterInstagram

AfD
Volker Kempf
WebseiteFacebook

Daneben gibt es noch eine Reihe von unabhängigen Kandidaten, die ich hier nicht aufzähle, da ich sie gar nicht erst kenne.

Wichtiger: Wer am 24. September nicht da ist, der kann per Brief wählen. Die Unterlagen dazu kann man online anfordern. Wie das geht, steht auf der Webseite der Gemeinde.

Volkstrauertag 2016

Der Volkstrauertag ist der Gedenktag, der uns die Leiden und die Brutalität der Weltkriege in Erinnerung ruft. In Merdingen tun wir dies traditionell im Anschluss an den Gottesdienst an diesem Tag und ich bin der Kirchengemeinde sehr dankbar, dass wir als politische Gemeinde zu Gast sein dürfen und so der Feier einen würdigen Rahmen geben können. Dazu tragen auch die musikalischen Einlagen von Männerchor, Kirchenchor und Musikverein bei, bei denen ich mich auch bedanken möchte.

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Bürgermeister Rupp hat in seiner Ansprache vor dem Totengedenken klare Worte gefunden und aufgezeigt, dass der sich wieder verbreitende Nationalismus, die schwindende Toleranz gegenüber Andersdenkenden und der Egoismus vieler Zeitgenossen genau der Nährboden sind für den Hass, der schließlich in Kriege mündet. Ich möchte das ausdrücklich unterstützen und hinzufügen, dass es unser aller Aufgabe ist, genau das zu verhindern.

Der Volkstrauertag ist also noch lange nicht aus der Zeit gefallen. Unser Bemühen um Frieden darf es auch nicht sein.

LED-Lampen fallen durch

Auf den ersten Blick gibt es ein klares Ergebnis zu meiner Umfrage nach der Installation der neuen LED-Laternen. Auf den zweiten Blick ist es dann doch etwas knapper. Die mit großem Abstand häufigste Antwort zu den neuen Lampen in manchen unserer Straßen und Gassen ist „Viel zu grell! Furchtbar!“. 51 Prozent der 85 abgegebenen Stimmen sehen das so.

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LED-Beleuchtung: Schön hell oder zu grell?

Rund 150 Straßenlaternen erstahlen mittlerweile mit modernen LED-Leuchten. Wir sparen sehr deutlich an Strom und reduzieren die CO2-Emissionen. Der Preis dafür ist ein weniger warmes Licht obwohl die Ausleuchtung der Straße besser wird.

Ich möchte wissen:


Hinweis: Die LEDs können in ihrer Helligkeit geregelt werden. Sagen Sie in der Verwaltung Bescheid, vielleicht kann man nachjustieren.