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Demnächst am Neugraben: Merdinger Strandcafe

Jetzt ist es raus: Nach der Ansiedlung des Supermarktes bekommt Merdingen nun auch eines dieser schicken Strandcafes, wie sie in den Großstädten dieses Landes mittlerweile Standard sind. Auch der Standort ist mittlerweile gefunden: Das Cafe kommt an den Neugraben. Bis es allerdings soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen. „So schnell schafft man das nicht“ sagte dazu Bürgermeister Rupp auf Anfrage, „Dazu müssen wir einen Bebauungsplan aufstellen und umfangreiche Umweltgutachten einholen“.

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Car Sharing auch in Merdingen?

Car Sharing ist eine Idee, die sich in der Stadt schon lange durchgesetzt hat. Auf dem Land geht das noch eher schleppend. Das mag verschiedene Gründe haben, so ist es zum Beispiel auf dem Land schwer, ganz auf ein eigenes Auto zu verzichten und es gilt bei uns auch noch mehr als ein Statussymbol als in der Stadt.

Der Verein Carsharing Breisach-Ihringen e.V. bemüht sich seit über zwanzig Jahren darum, das Autoteilen auch in unserer Gegend zu etablieren. Er hat Autos in diesen beiden Orten stehen, die unterschiedlich gut genutzt werden. In Freiburg gibt es weitere Anbieter, die vielleicht auch auf dem Land aktiv werden könnten.

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Gemeinderatssitzung: Flüchtlingsunterbringung und Trinkwasserversorgung

Nächste Woche Dienstag – das ist der 23. Februar – geht es in der Gemeinderatssitzung um die Flüchtlingsunterbringung und die Zukunft unserer Wasserversorgung. Beides sehr wichtige und auch schwierige Themen.

In Sachen Flüchtlingsunterbringung beschäftigt sich der Rat mit einem Konzept zur Frage, wie wir zusammen mit dem Landratsamt bis zu 130 Menschen in Erst- und Anschlussunterkünften versorgen können. Dazu werden wird es wohl auch eine Informationsveranstaltung in Merdingen geben, die ebenfalls zu beschließen ist. Ein schwieriges Thema, das entschlossenes Handeln verlangt. Und alle Hände, die zu finden sind: Wer macht noch beim Helferkreis mit? Ich stelle gerne den Kontakt her.

Weiteres Thema, das eigentlich sogar weiter in die Zukunft wirkt: Es wird ernst mit der Umstellung der Trinkwasserversorgung auf badenova-Wasser! Die Weichen sind dazu ja bereits gestellt, jetzt geht es an die Umsetzung.

Die Tagesordnung und die Sitzungsunterlagen gibt es auf merdingen.de.

Rewe Supermarkt am Kreisverkehr

Merdingen bekommt in voraussichtlich gut einem Jahr wieder einen Einkaufsmarkt: Stattliche 1100 qm groß und rot, ein Rewe wird es. Gebaut wird der Markt von einem Investor und betrieben wird er von Dieter Schneider werden, der schon den Munzinger Rewe führt. Man kann sich also schon mal ein Bild machen. Alle weiteren Details hat die Badische Zeitung schon aufgeschrieben.

Der Standort am Kreisverkehr neben der Firma Tobi ist eine gute Entscheidung, da er dorfnah aber nicht dominant ist, von der Größe her reicht und nicht erst als Gewerbegebiet erschlossen werden muss, sondern schon eines ist. An Expansionsmöglichkeiten muss man nicht denken: Der Markt wird knapp doppelt so groß, wie die Ihringer Edeka derzeit ist.

Obwohl das Gebiet schon Gewerbegebiet ist, gibt es eine relativ lange Vorlaufzeit, denn die Zufahrt muss über den Neugraben und das erfordert ein wasserrechtliches Verfahren, das seine Zeit braucht.

Alleine das lässt schon erahnen, was da an Vorarbeiten nötig war um das Projekt auf den Weg zu bringen. Wo genau soll der Markt stehen? Wie rum? Wie kann man die Zufahrt regeln? Was sagt die Straßenverkehrsbehörde dazu? Wie kommt man vom alten Graben aus über den Neugraben? Da steht immerhin einiges von der Badenova im Weg. Und natürlich läuft unter diesem Gelände auch noch die Wasserversorgungsleitung für das gesamte Gewerbegebiet.

Man darf also der Verwaltung ruhig mal für die Vorarbeiten danken. Da wurde ordentlich Dampf gemacht. Projekte, wie dieses stellt man halt nicht eben schnell mal auf eine Wiese.