LTE-Mast auf dem Feuerwehrhaus

Ich zitiere aus dem heutigen Nachrichtenblatt:

Bürgermeister Rupp informiert über die bestehende Absicht, beim Feuerwehrhaus einen Funkmast zur besseren Versorgung mit LTE-Technik zu errichten. Dieses Thema sollte bei Bedarf im Rahmen der Kommunalwahlen ausgiebig diskutiert werden.

Der UMTS-Mast auf dem Tuniberg war der Aufreger vor einigen Jahren. Jetzt wird der Mobilfunk wieder erweitert. Auch der Mast auf dem Feuerwehrhaus ist sehr nah am Dorf. Möglichkeiten weiter weg bestünden am Bauhof oder vielleicht beim Fußballplatz. Ob das besser ist, darf bezweifelt werden, denn dann funken die Masten und vor allem die eigenen Telefone auch stärker.

Ich freue mich, dass uns dieses Mal die Möglichkeit zum Sammeln von Meinungen gegeben ist. Her damit. Egal, ob über Kommentar, Email, Telefon oder persönlich. Ich hätte gerne ein möglichst breites Meinungsbild.

21 Gedanken zu „LTE-Mast auf dem Feuerwehrhaus

  1. LTE sind die neuen schnellen Geschwindigkeiten, damit auf dem Smartphone oder Tablet auch mal schnell die Fußballergebisse oder ein Videofilm angeschaut werden können.
    Also LTE ist für das mobile Internet wichtig. Manche Bürger haben jetzt schon nur noch einen Mobilfunkanschluss und keinen Festnetzanschluss mehr. Allerdings sind bei LTE die Reichweiten niedriger als bei der alten langsamen Technik.
    Das heißt eigentlich müssten für einen schellen Anschluss die Antennen eher näher zu den Kunden, bzw. eventuell noch weitere Standorte aufgebaut werden.
    Wenn die Antennen weiter vom Dorf, dann wird der Sendepegel (Sendeleistung) höher eingestellt damit der Empfang noch gut ist. Das eigene Telefon, welches aber direkt am Ohr ist, muss dann aber auch stärker senden. Dies sind dann aber auch die größeren Gesundheitsgefahren und der Akku des Smartphone ist schneller leer.

    Ich finde es sollte eine Informationsveranstaltung / Bürgerversammlung zu diesem Thema geben wo die Mobilfunkbetreiber (T-Mobil, Vodafone …) die Bürger aufklären und ihre Pläne vorstellen. Die Abstimmung des Gemeinderates hat dann erst zu einem zeitlich viel späteren Termin zu erfolgen.
    Reiner

  2. Hat jemand schon gemerkt, dass in Merdingen das mobile Internet entschieden langsamer ist als in Ihringen? Das liegt u.a. daran, dass die alten Verträge mit den Betreibern ausgelaufen sind und sich nun immer wieder um kurze Zeit verlängern. Wegen den kurzen Laufzeiten wurde auch von den Netzbetreibern kaum in neuere Technik investiert.
    Ich möchte damit sagen, dass nun neue langfristige Verträge mit der Gemeinde oder privat Personen geschlossen werden bevor Investiert wird.
    Ich habe volles Verständnis bezüglich der Ängste der nächsten Anwohner. Wer will schon eine Antenne vor seinem Schlafzimmerfenster, wenn man nicht genau weiß ob das Zeug schädlich ist.
    Wenn man sieht, dass in andern Gemeinden teilweise größere Abstände zu den Häusern vorhanden sind, müsste dies auch in Merdingen möglich sein. Das Clubheim des ASV wurde vor Jahren abgelehnt aus verschiedenen Gründen, u.a. auch wegen der Entfernung. Ich denke der Bauhof wäre für mich ein möglicher Standort.
    Auf jeden Fall sollte eine Informationsveranstaltung mit den Bürgern stattfinden.

  3. Hallo Reiner!

    Warst du letztes Wochenende nicht auf der Gewerbeausstellung?
    Dann hättest du vielleicht gesehen, dass um den Bauhof auch
    Leute wohnen.

    Auch wir wollen keine Antenne vor unserem Schlafzimmerfenster!!!

    Wir sind auf jeden Fall für eine Informationsveranstaltung!

  4. Mich würde interessieren wie viele Merdinger/innen Ihr Smartphone oder Tablet so nutzen, dass Sie dies nur mit einer schnellen Geschwindigkeit sinnvoll tun können. Ich schätze nicht einmal 5% können mit derartigen Geschwindigkeiten besser / effizienter arbeiten. Mal davon abgesehen müssen wir ja eh bald zum Einkaufen ins Nachbardorf fahren, da gibt’s ja dann vielleicht LTE ;-). Einen Funkmast vor die Haustür zu stellen oder zu verstärken, nur um sich Fussballergebnisse schneller anzeigen zu lassen, ist nicht gerade weitsichtig.

    Eine Informationsveranstaltung halte ich für sehr sinnvoll, allerdings nicht nur mit den Mobilfunkbetreibern. In diesem Fall wäre die Informationsveranstaltung aus meiner Sicht nicht sehr objektiv.

  5. Hallo
    meiner Meinung nach ist es völlig egal wo der Sendemast steht Hauptsache er wird endlich aufgerüstet weil die Mobile Internetverbindung in Merdingen ist ein völliger witz! In allen Umliegenden Gemeinden habe ich bessere Netz als bei uns und nur zur Info im Gewerbegebiet hat bekomme ich teilweiße gutes Netz aus Ihringen von wegen möchte keine Antenne vor dem Schlafzimmer. Ob der Mast da ist oder nicht die Stahlen sind überall wo man mit dem Handy empfang hat sind die Strahlen. Aber das ist Typisch, sich mit aller gewalt gegen den Fortschritt streuben ging doch so wie bisher auch nur halt langsamer! Aufrüstung Sofort! das ist wie mit dem DSL in Merdingen das war das genau gleiche wie lange ging es bis wir richtiges DSL bekommen haben.

  6. Ich würde wohl sagen das ein Ausbau der Antenne oder Antennen wichtig und weitsichtig ist es gibt mit Sicherheit auch noch genügend Haushalte in Merdingen die keinen dsl Anschluss haben oder kriegen auf jedenfall nicht die volle Leistung. Ich hab in Waltershofen z.b. Mit lte Netz aufm Handy schnelleres Internet als Zuhause in merdingen aufm Laptop übers dsl .
    Also ich allein kenn in merdingen sicher 150 Leute die sich übers lte Netz mehr als freuen und das wären dann eigentlich schon mehr als deine 5%!!!!

  7. Wie meine zwei Vorredner, würde ich den ausbau, auf LTE unterstützen. In der heutigen Welt ist es einfach wichtig mit dem Fortschritt zu gehen, das Internet ist heutzutage so wichtig wie nie zuvor. 
    Desweiteren kann man nicht immer auf einzelne Leute Rücksicht nehmen, vor allem wenn man im Gewerbegebiet wohnt. Der Grundstückspreis ist um die hälfte billiger, da muss man einfach mit den ein oder anderen Einschränkungen rechnen.

  8. Bürgerversammlung/Infoveranstaltung do goht ma s’Messer im Sack uf ihr Gemeinderäte hab doch alle genug Verstand und ne eigene Meinung um so etwas mal alleine zu entscheiden.Typisch für Merdingen ist es wieder jeden technischen Fortschritt zu behintern oder zu verpassen, sei es vor 100 Jahren den Anschluss an die Bahn oder heutzutage eine Lebensmittelversorgung herzustellen aus Gründen die kein Mensch versteht. Auch andere Firmen in Merdingen haben Konkurenz sei es die Gisper-,Schreiner- oder andere Firmen die es mehrfach gibt muss jeder sich durchsetzen da sollten die Einzelhandelfirmen keine Sonderstellung haben! Aber bekanntlich ist es ja zu spät für eine Ansiedlung eines großen Lebensmittelmarkt. Deshalb sollte man diesmal den Ausbau eines Mobilfunknetzes was dem Großteil der Bevölkerung zu gute kommt nicht behintern sondern fördern, das wir alle mal raus aus dem Mittelalter kommen!! Aber macht ruhig weiter mit euren super Entscheidungen wie die Zone 30 in der Langasse wo kein Mensch braucht oder jemandem etwas bringt!

  9. Ich glaube, dass die Strahlenbelastung überschätzt wird. Jeder hat zuhause WLAN oder immer sein Handy parat.
    Am besten wäre natürlich die Möglichkeit den bestehenden Mast am Feuerwehrhaus aufzurüsten.
    Ansonsten wäre der Bauhof sehr gut als Fläche geeignet. Diese Möglichkeit das Netz auszubauen, sollte man auf keinen Fall links liegen lassen. Ich hoffe, dass diese Chance erkannt wird und dieses Infrastrukturprojekt nicht wieder wegen Anwohnerprotesten oder der ablehnenden Haltung der Gemeinde eingestampft wird.

  10. Die Diskussion über eine Standardverbindung im Jahre 2014 bestätigen wieder mal was merdingen für zurückgebliebene, spießige Dorfbewohner hat. Kein Wunder ist der Stellenwert so am Boden wenn man Menschen aus umliegenden Dörfern befragt. Immer diese bewohnerfragerei bei jeder kleinen Entscheidung..! Die Verantwortlichen müssen auch einfach mal Dinge durchsetzen. Es wird bei allem immer Gegner geben (besonders in merdingen wenn was verändert werden soll)

  11. Wenn die Bürgerbefragung kommt, dann sind geschätzt über 50% der Stimmberechtigten keine Smartphonenutzer und sehen nur das Negative.
    Uns jungen Leuten wird dadurch wieder der Anschluss an die Zukunft verbaut.
    Da ist der Vergleich mit dem Reweprojekt schon treffend, bei welchem die Angst dem örtlichen Gewerbe zu schaden größer war, als der Mut etwas neues zu ‚wagen‘. Un jez hemma dä salat

  12. Ein kleiner Hinweis an die letzten Kommentatoren. Niemand plant derzeit eine Bürgerbefragung. Bürgermeister Rupp hat nur das Thema publik gemacht um eine Diskussion zu ermöglichen. Genau das passiert zum Beispiel hier und sicher auch in anderen Runden.

    Einige der Kommentatoren oben regen eine Infoveranstaltung an, bei der sich die Mobilfunkbetreiber zum Objekt erklären. Das hat mit einer Bürgerbefragung nichts zu tun.

  13. Was spricht gegen Transparenz? Wenn der Bürgermeister das Thema publik gemacht hat um eine Diskussion zu ermöglichen, ist dies genau das was eine moderne und kluge Kommunalpolitik ausmacht. Das sind Sprüche wie „..Die Verantwortlichen müssen auch einfach mal Dinge durchsetzen…“ (Zitat im Bog) gerade nicht zurückgeblieben und Spießbürgerlich. Verantwortlich für dieses Thema ist sicher nicht nur ein kleiner Kreis an Personen, sondern die ganze Bevölkerung.

    Da ich selbst ein Smartphonenutzer bin der das Ding dann auch noch beruflich nutzt (Mails, Kontakte, Termine, CRM-App mit online abzurufenden Daten), kann ich nur sagen, dass dazu sicher nicht LTE notwendig wäre. Aber darum geht’s meiner Ansicht nach auch nicht.

    Besser gedient als der Drahtlos-Wahnsinn, wäre der konsequente Ausbau der Glasfaser-Kabelnetze. Diese Netze sind weitaus leistungsfähiger, schneller, zuverlässiger und abhörsicherer.

  14. Ich kann mich den Kommentaren von d4v grundsätzlich anschließen. Auch ich mache ab und an home office und kann keine fühlbare Leistungseinschränkung im Vergleich zur Geschwindigkeit im Büro feststellen. Zu meiner Arbeit gehört dabei der tägliche Umgang mit großen Datenmengen.
    Das Argument, dass die hier ansässige Industrie durch das heutige LTE Netz Wettbewerbsnachteile hat, kann ich nicht nachvollziehen.
    Dass manche Mitbürger heute nur über einen Mobilfunkanschluss verfügen mag schon sein. Allerdings ist das eine sehr kleine Minderheit. Und, nochmal, die heutige Geschwindigkeit ist für den heutigen Verwendungszweck völlig ausreichend.
    Ein Ausbau der Glasfaser-Kabelnetze würde deutlich mehr Merdingern einen Mehrwert schaffen, als ein Ausbau der LTE-Technik. Interessant wäre auch mal eine Stellungnahme der Initiatoren, was finanziell für den Ausbau der LTE Technik herausspringt…

    Bei manch einem der obigen Kommentaren ist leider auch die Intelligenz des Verfassers deutlich erkennbar. Subjektiv mag das Geschriebene ja zutreffen, sachlich und qualifiziert sind diese jedoch nicht.

    Herr Hug schreibt, dass je weiter entfernt der Mast vom Dorf steht, je höher muss der Sendepegel eingestellt werden. Warum stellt man den Masten dann nicht zentral im Dorf auf? Zum Beispiel auf dem Dach des Gebäudes vom Gemeindesaal?

    Für den interessierten Leser anbei noch eine weitere Information zum Thema:

    Natürlich vorkommende elektromagnetische Felder gehören zu den wichtigen Voraussetzungen der Evolution und Organisation des Lebens und damit zu unseren natürlichen Lebensgrundlagen. Die Funktion von Nerven- und Muskelzellen beruht ganz wesentlich auf der biochemischen Erzeugung elektrischer Felder.

    Technische Funksignale sind oft millionenfach stärker als natürlich vorkommende oder biologisch erzeugte Felder. Damit greift der Mensch heute massiv in diese natürlichen Steuerungen ein. Auch Signale mit einer Intensität, die nicht ausreicht, um über eine Temperaturerhöhung das Gewebe zu schädigen, bewirken Ströme im Gewebe. Besonders hohe Ströme könnten durch die gepulste Strahlung entstehen und damit eine Dauerbelastung und sehr ernste Gefahr nicht nur für Nerven und Gehirn sein.

    Mit der Einführung der digitalen Mobilfunktechnik (Handys, schnurlose Haustelefone, WLAN – insbesondere auch mit den neuen Technologien zur mobilen Datenübertragung UMTS und LTE u.a.) hat diese Art der Umweltverschmutzung eine neue Dimension erreicht.

    Viele Studien belegen mittlerweile Zusammenhänge von Erkrankungen bei Mensch und Tier und Pflanze mit den auf sie einwirkenden künstlichen elektromagnetischen Feldern. So wurden beim Menschen u.a. Schlafstörungen und Erschöpfungszustände nachgewiesen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen Störungen des vegetativen und des zentralen Nervensystems sowie eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke, wodurch Umweltschadstoffe direkt ins Gehirn gelangen können. Zudem besteht nach Aussage der WHO ein möglicher Zusammenhang zwischen der Entstehung von Tumoren mit der Elektrosmogbelastung, insbesondere durch Handys.

    Elektromagnetische Felder beeinflussen den Orientierungssinn von Tieren wie Bienen, Brieftauben oder Fledermäusen. Auch an Bäumen sind Zellfunktionsstörungen nachzuweisen.

    Zahlreiche Menschen reagieren besonders empfindlich auf elektromagnetische Felder. Diese elektrosensiblen Menschen spüren die Folgen von Elektrosmog oft massiv und bemerken eine eindeutige Verbesserung ihrer Symptome nach Reduzierung der elektrischen und magnetischen Felder. Nicht nur sie bangen um ihre Gesundheit, wenn mit der Inbetriebnahme der LTE-Technologie in den nächsten Jahren eine neue Dimension allgegenwärtiger elektromagnetischer Felder etabliert wird.

  15. Hallo,

    jeder der hier solche geistreichen Äußerungen macht, bietet ja indirekt sein Dach als Alternative an.
    Jetzt dürfen sich die 3 Herren streiten, wer von ihnen die Antenne bekommt.
    Auf diese Reaktionen bin ich jetzt mal gespannt…

  16. @CitizenY: Die Amerikaner haben schon vor langer Zeit die Manipulierbarkeit der Menschen durch elektrische Felder erkannt und greifen „… heute massiv in diese natürlichen Steuerungen ein“. Oder glaubst Du die Merkel wurde von normalen Menschen in unserem Land gewählt ?

    „Diese elektrosensiblen Menschen spüren die Folgen von Elektrosmog oft massiv und bemerken eine eindeutige Verbesserung ihrer Symptome nach Reduzierung der elektrischen und magnetischen Felder.“ Dabei können diese „Elektrosensiblen“ in einfachen Ein-Aus-Tests nicht einmal sagen ob vereinfacht gesagt Strom fließt oder nicht. Und wer das könnte hätte die 1 Mio. Dollar aus dem Randi-Preis sicher. (http://de.wikipedia.org/wiki/James_Randi_Educational_Foundation#Die_Eine-Million-Dollar-Herausforderung)

    Mal Spaß beiseite: Diese Angst vor der „Strahlung“ erinnert mich an die im 19. Jahrhundert herrschende Angst vor den ersten Eisenbahnen. Und wo wären wir heute wenn sich diese Angst durchgesetzt hätte?

  17. Hallo,
    ich verstehe sie natürlich, wenn sie nur ab und an „Home Office“ machen, dass sie kein Bedarf an schnellerem Internet haben. Aber es gibt natürlich die klein geredete Minderheit, die gerne mit ihrem Smartphone/Tablet, ein bisschen schneller Surfen würden. Wenn man mit seinem DSL unzufrieden ist, besteht natürlich auch die Möglichkeit, auf einen LTE Router umzusteigen.

    Die Strahlenbelastung ist nicht viel höher, wie die wo von unseren Handys ausgeht (http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article112821624/Strahlung-durch-LTE-Funk-weit-unter-Grenzwerten.html).

    Machen sie denn ihr Wlan, Handy usw. auch nur für wenige Stunden an, damit die Strahlung nicht zu hoch wird? In diesem Sinne verkauft eure Autos und fahrt Fahrrad :).

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