Wein: Der Name macht die Musik (in den Kassen)

Über zwei Artikel zum Thema Wein bin ich heute gestolpert. Schon zum Frühstück durfte ich in der Badischen Zeitung über höhere Auszahlungen des Badischen Winzerkellers lesen. Die sind zwar immer noch nicht richtig prickelnd und vielleicht ein Stück weit durch Immobilienverkäufe quer subventioniert, aber immerhin.

Später dann aber stolperte ich über einen Tweet von Spiegel online:

„Protzen Deluxe: Eine Studie zeigt, dass Weintrinker mehr bezahlen, wenn der Weinname schwer auszusprechen ist.“.

Der Tweet verlinkt einen (englischsprachigen) Bericht auf time.com über eine Studie, nach der die Leute unausprechliches Zeug besser fanden, als einfach zu Benennendes. Die Leute waren sogar bereit mehr für den vergorenen Traubensaft auszugeben. Dies gilt ganz besonders für die Leute, die sich für Experten halten! Ha!

Was lernen wir daraus? „Merdinger Bühl“ geht gar nicht. Ein neuer Namen muss her. Leute, das kann so schwer nicht sein, denn man spricht hier Alemannisch. Wer, außer eingeborenen Alemannen, kann das schon wirklich auch nur im Ansatz korrekt aussprechen? Ich habe da so meine Erfahrungen.

Deshalb her mit den Vorschlägen! Schreibt was in die Kommentare und wenn mir irgendwas in meiner stur objektiven Bewertung besonders gut gefällt, dann gibt es einen Preis und ich rede mal mit dem Berthold über eine Sonderabfüllung …

0 Gedanken zu „Wein: Der Name macht die Musik (in den Kassen)

  1. Wenn das stimmt hast du eindeutig Recht, Merdingen Bühl ist zu einfach.
    Wie währe es mit „z’vugoräne Tribilis“. Ok gramatikalisch etwas falsch, aber das merk glaube ich eh keiner.
    Alternativ auch „Rü Schin de’Biire“.

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