Der tiefe Fall der badischen Winzer

Der tiefe Fall der badischen Winzer

… so der düstere Titel in der Badischen Zeitung. Die dazugehörige Analyse ist recht schonungslos: Die Akteure sind zerstritten und der Handel – allen voran die Discounter – nutzen das aus und drücken die Preise. Die badischen Winzer liegen am unteren Ende der Einkommensskala, noch hinter den Schweinemästern und den Milchbauern.

Ganz hoffnungslos scheint die Situation nicht, denn die Qualität stimmt. Im Interview mit Hermann Pilz, Chefredakteur der Fachzeitschrift „Weinwirtschaft“, sagt dieser:

Im internationalen Wettbewerb kann der badische Weinbau bestens bestehen. Deutschland im Allgemeinen und Baden im Speziellen decken ihren Weinkonsum nur zu 40 Prozent. Heimische Produkte werden aber gerade von den Menschen in der Region bevorzugt. Also, wo soll das grundsätzliche Problem sein? Die Probleme sind hausgemacht und lösbar.

Ich wiederhole: hausgemacht und lösbar. Man darf gespannt sein.

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