Archiv der Kategorie: Allgemein

Finissage: Von Natur aus

Das Merdinger Kunstforum lädt zur Finissage der derzeitigen Ausstellung „Von Natur aus“ des Oberkircher Künstlers Rainer Nepita ein. Am Sonntag, den 3.12. findet um 18 Uhr im Haus am Stockbrunnen ein Künstlergespräch statt. Reinhard Klessinger stellt dem Künstler Fragen zum Entstehungsprozess seiner Arbeiten. Anschließend gibt es die Gelegenheit, bei einem Glas Wein mit dem Künstler persönlich ins Gespräch zu kommen.
Bis dahin ist die Ausstellung noch einmal am Samstag von 16-18 Uhr und am Sonntag von 12-18 Uhr geöffnet.

Morgen im Gemeinderat

… gibt es eine ganze Reihe wichtiger Themen.

Es geht um das lang erwartete und bestimmt auch befürchtete Verkehrskonzept, das das mitunter gruseligen Parken mancher Verkehrsteilnehmer in geregeltere Bahnen lenken soll.

Dann wird noch die LED-Umrüstung der Lampen im historischen Ortskern auf den Weg gebracht und die Wohnraumkonzeption für die Unterbringung von bis zu fünfzig Flüchtlingen beschlossen.

Bei der Sommerferienkonzeption sind kleinere Anpassungen nötig und wir hören die Zahlen zur Jahresrechnung 2016.

Alle Details samt der dazugehörigen Unterlagen gibt es bei der Gemeinde.

Viel Feuer, viele Verletzte – aber glücklicherweise nur Übung

Abschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr mit Unterstützung von den Kameraden aus Breisach und unserem DRK-Ortsverein. Feuer im Gemeindehaus mit viel Rauch vielen Verletzten inkl. einem besonders schwer gebeutelten Star-Verletzten, der natürlich mit der Drehleiter geborgen werden musste.

Beeindruckend viel Mensch und Material wurde da in Bewegung gesetzt und für mich als Laien sah das alles sehr koordiniert und professionell aus.

Anschließend nette Nachbesprechung mit Grillwurst und Glühwein.

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Blutspendespitzenreiter

Die Badische Zeitung hat sich die Mühe gemacht und das Freiburger Umland auf die Blutspendebereitschaft untersucht. Und siehe da: Im westlichen Umland haben wir die Nase ganz weit vorn.

In den letzten zehn Jahren flossen 1865 Liter Blut in die Plastikbeutel des DRK. Das sind sehr löbliche 3730 Einzelspenden oder mehr als ein Beutel – nämlich 0,7 Liter – pro Einwohner. Das ist auch insgesamt der Spitzenwert in der Umfrage, nur Vörstetten spielt mit 0,6 Litern pro Einwohner in der gleichen Liga.

Sehr schön.

Die Lektüre des Berichts lohnt gleich mehrfach, denn dort wird auch aufgeführt, wie die Spenden verarbeitet und verwendet werden.

Vielen Dank natürlich an die Freiwilligen der DRK-Ortsgruppe, die in Merdingen jedes Jahr zwei Blutspendetermine schultern.

Digitalisierung und der ländliche Raum

Vor einigen Tagen hatte ich eine Diskussion zu selbstfahrenden Fahrzeugen. Ein Freund sieht darin die Kapitulation vor der Maschine und beklagt den Verlust der Freiheit, ich kann es kaum erwarten, bis ich mich von so einem Ding durch die Landschaft kutschieren lassen kann. Autofahren macht mir eigentlich nur dann wirklich Spaß, wenn ich in den Urlaub fahre. Ein weiterer Freund sah es ähnlich wie ich und brachte noch die dadurch verbesserte Mobilität im Alter ins Spiel.

Gestern oder vorgestern dann habe ich mich mal wieder mit dem ÖPNV beschäftigt. Der ist bei uns in Merdingen nicht ganz schlecht aber weit davon entfernt gut zu sein. Mein Hauptkritikpunkt: Man kommt selbst am gar noch nicht mal so späten Abend einfach nicht mehr zurück ins Dorf. Der letzte Bus aus Freiburg kommt um neun an. Unbrauchbar für mich. Insgesamt sind Verbesserungen im ÖPNV einfach nicht erreichbar, es ist das für mich frustrierendste Thema der Kommunalpolitik.

Warum eigentlich habe ich diese beiden Geschichten nicht übereinander gebracht? Es liegt doch eigentlich auf der Hand. Frank Stauss hat mich mit seinem Beitrag drauf stoßen müssen! Er schreibt:

Man kann das jetzt so sehen: OH MEIN GOTT – ALLE BUSFAHRER VERLIEREN IHRE ARBEIT UND ALIENS ÜBERWINTERN AUSGERECHNET GERADE JETZT IN WEST VIRGINIA. Oder man kann es als eine große, unverhoffte Chance für die Mobilität im ländlichen Raum und in einer alternden Gesellschaft sehen.

Ist das nicht ein tolles Beispiel dafür, dass uns gerade im ländlichen Raum die Digitalisierung auch helfen kann? Genau in der Fläche hat der Bus seine Stärken. Das kann man mit der Schiene nicht erschließen und wenn man das hier oder da tut, dann ist es sehr, sehr teuer und dauert sehr, sehr lange. Siehe Breisgau-S-Bahn. Selbstfahrende Busse können günstig und flexibel eingesetzt werden und die Mobilität in der Fläche entscheidend verbessern.

Daran sollten wir arbeiten.

Gibt es Meinungen dazu?